1944 bis 1989

Der schreckliche Krieg hatte ein Ende und es galt nach vorne zu schauen. Die Gemeinschaft war zerschlagen, viele hatten ihr Leben verloren, waren durch die Wirkung des Krieges stark angeschlagen oder noch in Kriegsgefangenschaft. Aber es sollte möglichst schnell wieder ein normales Leben einkehren.

 Karl Halfen, der ab 1937 und bis zum vollständigen Erliegen des Sportbetriebes im Jahre 1944 den Verein aktiv führte, traf die Initiative zum Neubeginn. Am 26.12.1945 (Weihnachten) konstituierte er den TVE im Lokal „Keubgen“ neu und bereits zu diesem Zeitpunkt wurde seine Maßnahme von 50 weiteren Mitglieder unterstützt. Der Aufbau der Sportstätten führte zu einer raschen Entwicklung des Sportbetriebes.

 Der TVE bekam auch sein erstes eigenes Vereinshaus mit eigenem Sportplatz. Hier etablierte sich die Faustballabteilung. Das Vereinsheim entstand in Eigenleistung durch Initiative vieler Mitglieder. Aber es wurde auch zur Begegnungsstätte in der Feste und Geselligkeit gepflegt wurde.

 In der „kargen“ Nachkriegszeit trafen sich die Mitglieder dort zum singen, tanzen, geselligen Beisammensein und teilten das wenige das zur Verfügung stand. Mit dem Wohlstand entwickelten sich auch die Feste. Eine Vielzahl von Festen wurden zu festen Einrichtungen; Weihnachts-, Karnevals- und Oktoberfest. Aber neben der Geselligkeit stand selbstverständlich der Sport im Vordergrund. 

 Neben dem klassischen Turnbetrieb, etablierten sich weitere Sportaktivitäten. Hier ist besonders der Ballsport (Volleyball, Faustball) zu erwähnen.  Im Jahre 1979 kann der TVE auf 100 Jahre wechselhafte Vereinsgeschichte zurückblicken. Im Jahre 1986 erfuhr der TVE eine besondere Ehrung durch die Auszeichnung mit der Sportplakette des Bundespräsidenten.

 Im Jahre 1989 - der TVE ist inzwischen 110 Jahre alt - hat der Verein 700 Mitglieder und ein breites Sportangebot in neun verschiedenen Abteilungen, die sich aus einer Vielzahl von Sportgruppen zusammensetzen.